Nach frustrierten Auflösung und den Beteiligungen an Projekten & Gruppen wie Dinner auf Uranus, Agrypnie oder Kamera Obskur meldeten sich Nocte Obducta etwas angepisst aber genial aus der Versenkung zurück. 2011 beschloss man, ein zweites Schwarzmetall aufzunehmen.
So fingen Mitglieder und Exmusiker an, betrunken ein Familienfest auf Platte aufzunehmen. Es wurden viele Firsttakes sofort benutzt, kreierten ein herrlich düsteres Black Metal Album.
Im Gegensatz zu den letzten Alben ist die neue Platte der Obductas roher und auf rotzigen Schwarzmetall begrenzt. Die größten Experimente gibt es höchstens im Lied "Schweißnebel".
Verderbnis beginnt mit den Titel "Tiefrote Rufe". Der Song beginnt erst unterschwellig und der Sound setzt nach wenigen Sekunden richtig ein. Die Riffs sind sehr atmosphärisch arrangiert. Gesang wechselt sich ab, knurrend, kreischend, mahnend. Geschrieben wurde dieser Hassbrocken von Flange und Marcel.
Song Nummer Zwei (Schlachtenflieder) ist ein nach Aussage der Band typischer Song für Nocte Obducta, ursprünglich für Galgendämmerung geschrieben. In der Tat, der wechselnde Gesang ist typisch für diese Band, die Tempowechsel machen das Ganze spannend, spielt man doch im Midtempo bis langsamen Passagen.
"Schweißnebel" beginnt leise, bedrohlich, mit fieser Stimme, baut sich mit der Zeit immer weiter auf und ab. Die gesprochenen Worte am Anfang jagen dir ein Schauer über ein Rücken. Lyrisch ist die Band wieder jeder Anderen erhaben, es ist einfach großartig ihnen ihre Worte zu lauschen, wie sie poetisch kotzen können. Dieser Song lebt von seiner negativen Stimmung.
"Niemals gelebt" ist das vollkommene Gegenteil zu "Schweißnebel". Der Song ist positiver, punkiger und das eingängigste Lied auf Verderbnis.
"El Chukks Taverne" gehört zu den absoluten geilsten Momenten der letzten Jahre sowie auf der Platte. Stell dir betrunkene Piraten vor, die ein Black Metalstück mit Houu Houuu beginnen. Textlich zeigt man den großen Stinkefinger.
"Obsidian zu Pechstein" ist der längste Song, startet mit einigen Riffs, dann setzt das Drumming ein und der Gesang startet brüllend. Dazu gesellen sich Keyboard, das am Ende eine Atmosphäre schafft, die man sonst nur von Burzum kennt. Nocte Obducta können es einfach! Obsidian kotzt sich übelst über die (heutige) Black Metal Szene und ihre elitären Einstellung aus. Als Tipp zum Klauen gab die Band ein äußerst amüsanten Hinweiß an Kanwulf in der CD-Innenhülle. Absolut genialer Song und viel, viel schwärzer als so manche "True Black Metal Band" im ganzen Leben sein kann!
Vorletzter Song "Wenn ihr die die Sterne seht" ist ein Ausbruch der Gewalt, welcher wieder typisch mit Wechselgesang versehen ist. Die Riffs sind wieder einmal richtig black. Mittig im Song geht man wieder vom Gaspedal und lässt nur einige Keyboards ertönen. Die lauten, leisen, schnellen, langsamen Momente setzten die Jungs immer gekonnt und gewollt vollkommen richtig ein.
Der finale Track Verderbnis ist ein Song über die Epedimie Pest, das Thema gab es ja noch nicht und man dachte sich, diese Krankheit muss besungen werden. Fiese Stimme erhebt sich zum bellenden Gesang, absolut geile Riffs und man könnte sofort den Schädel zu bewegen.
Fazit:
Nocte Obducta sind wieder einmal vollkommen unerwartet vorgegangen. Sie bauten ein extrem fieses Black Metal Album, das doch irgendwie positive Momente in sich hatte. Lyrisch belegen sie wieder einmal, wie genial sie einfache Themen extrem interessant verpackt haben. Die Produktion ist für so eine Scheibe genau unsauber produziert. Das nächste Album wird sicherlich wieder in eine vollkommene andere Richtung geben, diese Unberechenbarkeit ist das Geniale an diesen Jungs.
Wertung: 10/10
Genre: Black Metal
MDD
occult metallum
Samstag, 2. März 2013
Donnerstag, 2. August 2012
Mars Red Sky-Mars Red Sky
Lang nichts gehört, konnte mich nie dazu motivieren, etwas neues zu schreiben. Nach langer Faulheit und Überlegen entschied ich mich schließlich für eine extrem begabte junge Band. Die Jungs kommen aus Frankreich, sind weitgehend unbekannt, machen aber eine erstaunlich hochwertige Musik. Aufmerksam bin ich durch ein Konzerterlebnis eines Bekannten geworden, so schaute ich mir ein paar Videos von ihnen an (allesamt mit viel Liebe im Detail gemacht) und ließ mich überzeugen.
So vergingen ein paar Monate, dann sah ich die Band live mit Black Salvation im Absturz und kaufte mir sofort den aktuellen Tonträger der Band. Als kleine Nebeninfo soll angemerkt sein, die Jungs sind auch live echt geil und der kleine Frontmann ist sympathisch mit seiner bescheidenen Art.
Das Debüt besteht aus sieben Songs, wobei zwei davon rein instrumental sind. Mars Red Sky spielen Stoner Rock der Marke Kyuss/Unida, platzieren aber überall gute Ohrwürmer. Die Stimme vom Frontmann hat es mir besonders angetan, eine sehr sensible, fast feminine Stimme, die trotzdem Kraft hat. Dieses unverwechselbare Organ macht diese Band wahrscheinlich so interessant, hebt sie sich doch so sehr von den tiefen Kifferstimmen der vielen anderen Stoner/Doom Bands ab. Die Riffs wiederholen sich oft aber sinnvoll und effizient, brechen dann immer wieder in Großartige Melodiebögen aus, grandios. Dazu kommt ein grooviges Drumming, lässt sich gut mit den Kopf mitwippen. Besondere Songs, die man auf jeden Fall für unwissende Hörer antesten sollte, wären Strong Reflektion, Curse, Way to Rome oder Marble Sky. Auch nice ist das instrumental Stück "Falls", welches eher ruhig beginnt, sich dann immer weiter in fetten Gitarrentönen verspielt. Das zweite Instrumentalstück "Saddle Point" empfinde ich eher als Füller, sollte aber jeder für sich entscheiden dürfen.
Den Sound des Albums hat man analog produziert. Es lassen sich ohne Probleme alle Instrumente herraushören, Rumpelsound ist also hier nicht der Fall.
Kritikpunkte sind bis auf den ein, mir zu sperrigen Füller auf den Album nicht auszumachen. Die Songs lassen sich immer wieder gern anhören, langweilen also auch nicht schnell. Für ein Debütalbum ist das einfach verdammt großartig,die Songs überzeugen jede Menge Leute, die auf die Band aufmerksam werden. Da kann ich nur sagen : Chapeau Jungs!
Songliste:
1: Strong Reflection ( 5.31min.)
2: Curse (4:04min.)
3: Falls (6:27min.)
4: Way To Rome (5:22)
5: Saddle Point (4:17)
6: Marble Sky (6:04)
7. Up the Stairs (7:58)
Wertung: 9/10
Genre: Stoner Rock
Emergence/Mars Red Sky
So vergingen ein paar Monate, dann sah ich die Band live mit Black Salvation im Absturz und kaufte mir sofort den aktuellen Tonträger der Band. Als kleine Nebeninfo soll angemerkt sein, die Jungs sind auch live echt geil und der kleine Frontmann ist sympathisch mit seiner bescheidenen Art.
Das Debüt besteht aus sieben Songs, wobei zwei davon rein instrumental sind. Mars Red Sky spielen Stoner Rock der Marke Kyuss/Unida, platzieren aber überall gute Ohrwürmer. Die Stimme vom Frontmann hat es mir besonders angetan, eine sehr sensible, fast feminine Stimme, die trotzdem Kraft hat. Dieses unverwechselbare Organ macht diese Band wahrscheinlich so interessant, hebt sie sich doch so sehr von den tiefen Kifferstimmen der vielen anderen Stoner/Doom Bands ab. Die Riffs wiederholen sich oft aber sinnvoll und effizient, brechen dann immer wieder in Großartige Melodiebögen aus, grandios. Dazu kommt ein grooviges Drumming, lässt sich gut mit den Kopf mitwippen. Besondere Songs, die man auf jeden Fall für unwissende Hörer antesten sollte, wären Strong Reflektion, Curse, Way to Rome oder Marble Sky. Auch nice ist das instrumental Stück "Falls", welches eher ruhig beginnt, sich dann immer weiter in fetten Gitarrentönen verspielt. Das zweite Instrumentalstück "Saddle Point" empfinde ich eher als Füller, sollte aber jeder für sich entscheiden dürfen.
Den Sound des Albums hat man analog produziert. Es lassen sich ohne Probleme alle Instrumente herraushören, Rumpelsound ist also hier nicht der Fall.
Kritikpunkte sind bis auf den ein, mir zu sperrigen Füller auf den Album nicht auszumachen. Die Songs lassen sich immer wieder gern anhören, langweilen also auch nicht schnell. Für ein Debütalbum ist das einfach verdammt großartig,die Songs überzeugen jede Menge Leute, die auf die Band aufmerksam werden. Da kann ich nur sagen : Chapeau Jungs!
Songliste:
1: Strong Reflection ( 5.31min.)
2: Curse (4:04min.)
3: Falls (6:27min.)
4: Way To Rome (5:22)
5: Saddle Point (4:17)
6: Marble Sky (6:04)
7. Up the Stairs (7:58)
Wertung: 9/10
Genre: Stoner Rock
Emergence/Mars Red Sky
Sonntag, 22. April 2012
Black Salvation-Lunia...
Black Salvation könnten ein echtes Untergrundphänomen werden, wenn sie nicht schon eins sind. Diese Band besteht aus drei Musikern, wobei zwei Leute bei der Black Metal Kapelle No Empathy aktiv sind. Erwartungsgemäß erwartet man eine deftige Platte, die einem umhaut. Weit gefehlt, hier überrascht euch ein wunderbarer Psychedelic Rock. Verdammt, diese Band hat ein riesen Eindruck auf mich hinterlassen und ich denke meine Sympathie ist nicht nur der lokalen Niederlassung dieser Band zu verdanken. "Lunia" stellt etwas vollkommen eigenständiges, emotionales dar. Vergleiche zum blühenden Occult Rock-Trend sind auch sehr schwierig, Black Salvation sind ein Unikat.
Ich stelle meine Lobpreisung etwas ein und beschreibe lieber diese EP. Lunia... lässt sich schwer analysieren, man verliert sich in der einstündigen Spielzeit sehr tief in der Musik. Am besten lässt sie sich am Stück hören, wobei einzelne Songs auch angehört werden können. Wichtig für diese Veröffentlichung ist eine richtige Höreinstellung, die keine Knall-Peng-Peng-Kulisse erwarten sollte. Diese Scheibe ist vorallen langsam, hat ruhige hypnotisierende Momente, die an Pink Floyds "Meddle" denken lassen. Die andere Seite sind die heftigen Ausbrüche, die ruhige Songs nicht so still wirken lassen. Gitarre und Gesang bedient Paul, am dröhnenden Fundament des Basses spielt Birger, den Takt am Schlagzeug führt Seitz an. Diese drei Jungs kreieren ein dröhnenden verspielten Psychedelic Rock, der vorsichtig ausgedrück mich am ehsten an Bands wie Sleep oder Electric Wizard erinnern möchten.
Die Gitarre baut mal dröhnende, verzerrte Soundwände auf, mal soliert diese im surrenden Bass und im einfachen mantrartigen Takt des Schlagzeuges. Dabei sind unkonventionelle Melodieläufe ein Charaktermerktmal von Black Salvation und schaffen diese hypnotisierende Trance beim hören. Wirklich laut wird eher selten. Auffällig ist, das instrumentale Parts den Gesang bei Weitem überwiegen. Der Gesang ist übrigens ein bemerkenswerter Aspekt, den man von ein Black Metal Frontmann nicht so erwarten würde. Sehr tief und leicht gebrüllt, unterscheidet sich dieser vorallem vor tausenden Ozzy-Kopien. Guter Job!
Alle 4 Songs von Lunia... sind über zehnminütige Geschichten, die eine unbeschreibliche Atmosphäre schaffen. Beim Lauschen kommen mir Filme wie die ersten beiden The Hills Have Eyes vor meinem geistigen Auge, bedrohlich und melancholisch wie ein Endzeitszenario. Der Sound stellt ein Streitthema dar, ich muss eine vernünftige Lautstärke beim hören von Lunia finden um diese mit hohen Genuss lauschen zu können. Besser abgemischt würden bestimmte Stellen mehr auffallen. Authentischer Retrosound stellt wiederum den Kontrapunkt des verbesserten Sounds dar. Mit einer sauberen Produktion könnte diese Scheibe nicht mehr so ureigen klingen, wie sie jetzt aus den Boxen kommt.
Fazit: Lunia... begleitet mich schon Monate und höre sie fast jeden Tag ohne mich gähnen zu lassen. Ein Klassiker stellt diese Scheibe schon jetzt für mich da. So eigenständig und originell war selten eine Band. Es wird für viele Hörer eine Herrausforderung sein, sich in die Welt von Lunia... fallen zu lassen. Wenn man einmal im Innern ist, möchte man nicht mehr so schnell aus diesen Bann raus. Pink Floyd Freunde und Krautrock/ Doom Metal Anhänger sollte unbedingt mal ein Ohr riskieren und sich vorallen viel Zeit nehmen. Hoffentlich wird es in der Zukunft neue Veröffentlichungen geben! Vielen Dank an Black Salvation für dieses Manifest vom wahren langsamen Sound.
Songliste:
1: Inhale Lucifer (11.10 min.)
2: Lunia (13.09 min.)
3: Doomed Utopia (14.04 min.)
4: Ghost of dying Time (21.48 min.)
Wertung: 9/10
Genre: Psychedelic/Doom
Karge Welten Kunstverlag & Grave Temple Records (2011)
Ich stelle meine Lobpreisung etwas ein und beschreibe lieber diese EP. Lunia... lässt sich schwer analysieren, man verliert sich in der einstündigen Spielzeit sehr tief in der Musik. Am besten lässt sie sich am Stück hören, wobei einzelne Songs auch angehört werden können. Wichtig für diese Veröffentlichung ist eine richtige Höreinstellung, die keine Knall-Peng-Peng-Kulisse erwarten sollte. Diese Scheibe ist vorallen langsam, hat ruhige hypnotisierende Momente, die an Pink Floyds "Meddle" denken lassen. Die andere Seite sind die heftigen Ausbrüche, die ruhige Songs nicht so still wirken lassen. Gitarre und Gesang bedient Paul, am dröhnenden Fundament des Basses spielt Birger, den Takt am Schlagzeug führt Seitz an. Diese drei Jungs kreieren ein dröhnenden verspielten Psychedelic Rock, der vorsichtig ausgedrück mich am ehsten an Bands wie Sleep oder Electric Wizard erinnern möchten.
Die Gitarre baut mal dröhnende, verzerrte Soundwände auf, mal soliert diese im surrenden Bass und im einfachen mantrartigen Takt des Schlagzeuges. Dabei sind unkonventionelle Melodieläufe ein Charaktermerktmal von Black Salvation und schaffen diese hypnotisierende Trance beim hören. Wirklich laut wird eher selten. Auffällig ist, das instrumentale Parts den Gesang bei Weitem überwiegen. Der Gesang ist übrigens ein bemerkenswerter Aspekt, den man von ein Black Metal Frontmann nicht so erwarten würde. Sehr tief und leicht gebrüllt, unterscheidet sich dieser vorallem vor tausenden Ozzy-Kopien. Guter Job!
Alle 4 Songs von Lunia... sind über zehnminütige Geschichten, die eine unbeschreibliche Atmosphäre schaffen. Beim Lauschen kommen mir Filme wie die ersten beiden The Hills Have Eyes vor meinem geistigen Auge, bedrohlich und melancholisch wie ein Endzeitszenario. Der Sound stellt ein Streitthema dar, ich muss eine vernünftige Lautstärke beim hören von Lunia finden um diese mit hohen Genuss lauschen zu können. Besser abgemischt würden bestimmte Stellen mehr auffallen. Authentischer Retrosound stellt wiederum den Kontrapunkt des verbesserten Sounds dar. Mit einer sauberen Produktion könnte diese Scheibe nicht mehr so ureigen klingen, wie sie jetzt aus den Boxen kommt.
Fazit: Lunia... begleitet mich schon Monate und höre sie fast jeden Tag ohne mich gähnen zu lassen. Ein Klassiker stellt diese Scheibe schon jetzt für mich da. So eigenständig und originell war selten eine Band. Es wird für viele Hörer eine Herrausforderung sein, sich in die Welt von Lunia... fallen zu lassen. Wenn man einmal im Innern ist, möchte man nicht mehr so schnell aus diesen Bann raus. Pink Floyd Freunde und Krautrock/ Doom Metal Anhänger sollte unbedingt mal ein Ohr riskieren und sich vorallen viel Zeit nehmen. Hoffentlich wird es in der Zukunft neue Veröffentlichungen geben! Vielen Dank an Black Salvation für dieses Manifest vom wahren langsamen Sound.
Songliste:
1: Inhale Lucifer (11.10 min.)
2: Lunia (13.09 min.)
3: Doomed Utopia (14.04 min.)
4: Ghost of dying Time (21.48 min.)
Wertung: 9/10
Genre: Psychedelic/Doom
Karge Welten Kunstverlag & Grave Temple Records (2011)
Montag, 19. März 2012
Morgon/Black Salvation/The Devils Blood
Livegeschichten sollten schon länger ein Teil dieses Blog werden und ich werde von einen äußerst erfolgreichen Abend im Leipziger Hellraiser berichten. Dort spielten am 17. März The Devils Blood mit lokalen Support Black Salvation und Morgon. Bemerkenswert war die Mischung aus unterschiedlichsten Musikgeschmäckern im Publikum, die man an den T-Shirt Motiven sehr gut fest machen konnte. Überfüllt war die Halle, in der das Ritual stattfand, an diesen Abend aber nicht. Von der Atmosphäre her war es sehr intim und familiär.
Kommen wir zum Eingemachten, also zu den Bands an sich. Morgon waren die Opener des Abends und spielten eine recht melidiöse Variante von Black Metal. Mich erinnerte das an Dissection. Spieltechnisch war die Band gut und sie waren auch recht bemüht ihre Setlist authentisch rüber zu bringen. Mir ging es aber in einem Ohr rein und beim anderen wieder raus. Das hatte für mich kein Wiedererkennungswert. Bewegung wirkte bei den Jungs etwas statisch und so konnte der Funken auch nicht auf das Publikum überspringen. Mit einen guten Sound waren sie auch nicht gesegnet.
Black Salvation waren die heutige Überraschung des Tages. Verdammt bluesiger Psychedelic Rock war angesagt, und der wurde so was von authentisch dargeboten, das es mir einfach nur eine Freude war und ein Dauerlächeln beim Zusehen hatte. Musikalische Vergleiche würde ich zu Hawkwind und Sleep ziehen. Die Gitarrenarbeit und das Verwenden einer Loopstation mit deren Akustikeffekten erinnerte mich vorallen an Ersteres. Die Mucke ist ziemlich entspannt, die aber auch mit schnelleren heftigen Parts überzeugen kann. Beim Gesang von Paul kann man nicht meckern, äußerst beeindruckend dargeboten. Auf dem Schirm sollte man diese Jungs auf jedenfall haben weil in ihnen ein verdammt großes Potential steckt. Selten so guten, langsamen Kram gehört. Dabei schließt man die Augen und lässt sich in unbegreifliche Welten entführen. Ich habe mir jedenfalls die EP "Lunia" sofort gekauft und werde diese auch bald euch mal näher vorstellen.
Der Headliner "The Devils Blood" konnte auch heute wieder vollkommen überzeugen. Damals habe ich diese Band zum ersten Mal im kleinen Saal vom Hellraiser live angesehn. Das war bis jetzt der beste Gig, den ich je in meinem Leben gesehn habe. Dort wurde die halbe Bühne mit Kerzen und Duftstäben zugekleistert , was heute eher weniger der Fall war. Das dieses ganze Geraffel im überhohen Maß nicht nötig war, bewießen sie heute. Manche im Saal sprachen von der aller besten Live-Band im Metallsektor. Das scheint logisch zu sein bei Anbetracht dessen, was diese Holländer da zaubern. Die Jungs sind in der Lage, ohne Pause über 2 Stunden ihr komplexes Songmaterial energetisch darzubieten. Es ist einfach nur krass, wie die Gitarristen zu dritt (!) minutenlange Solos spielen und dabei perfekt harmonieren. Stimmlich war die Frontfrau an diesem Abend nicht die Beste und hatte am Anfang des Konzertes mit Soundproblemen zu kämpfen. Die Lichttechnik war zu Beginn recht schwach, wurde aber zum Ende verbessert. Die Setlist bestand aus einer Mischung von älteren Liedern und dem letztveröffentlichten Album. Einige Songs die gezockt wurden: On theWings of Gloria, Fire Burning, The Thousandfold Epicentre, Christ or Cocain, Come Reap...
Bemerkenswert war wie sie kurze Songs wie Christ or Cocain veränderten und zu langen Soloorgien verwandelten. Keine Frage, das sind ultra begabte Musiker. In der Halle herrschte eine sehr tranceartige Atmosphäre die durch diese intensive Musik geschaffen wurde.
Fazit: Doom Metal und Okkult Rock könnten in Leipzig und Umgebung viel mehr organisiert werden. Dieses Konzert war äußerst erfolgreich und wird mir persönlich noch lange in Erinnerung bleiben.
Bildquelle: http://www.facebook.com/photo.php?fbid=313417408725314&set=pu.102483646485359&type=1&theater (19.03.2012)
Kommen wir zum Eingemachten, also zu den Bands an sich. Morgon waren die Opener des Abends und spielten eine recht melidiöse Variante von Black Metal. Mich erinnerte das an Dissection. Spieltechnisch war die Band gut und sie waren auch recht bemüht ihre Setlist authentisch rüber zu bringen. Mir ging es aber in einem Ohr rein und beim anderen wieder raus. Das hatte für mich kein Wiedererkennungswert. Bewegung wirkte bei den Jungs etwas statisch und so konnte der Funken auch nicht auf das Publikum überspringen. Mit einen guten Sound waren sie auch nicht gesegnet.
Black Salvation waren die heutige Überraschung des Tages. Verdammt bluesiger Psychedelic Rock war angesagt, und der wurde so was von authentisch dargeboten, das es mir einfach nur eine Freude war und ein Dauerlächeln beim Zusehen hatte. Musikalische Vergleiche würde ich zu Hawkwind und Sleep ziehen. Die Gitarrenarbeit und das Verwenden einer Loopstation mit deren Akustikeffekten erinnerte mich vorallen an Ersteres. Die Mucke ist ziemlich entspannt, die aber auch mit schnelleren heftigen Parts überzeugen kann. Beim Gesang von Paul kann man nicht meckern, äußerst beeindruckend dargeboten. Auf dem Schirm sollte man diese Jungs auf jedenfall haben weil in ihnen ein verdammt großes Potential steckt. Selten so guten, langsamen Kram gehört. Dabei schließt man die Augen und lässt sich in unbegreifliche Welten entführen. Ich habe mir jedenfalls die EP "Lunia" sofort gekauft und werde diese auch bald euch mal näher vorstellen.
Der Headliner "The Devils Blood" konnte auch heute wieder vollkommen überzeugen. Damals habe ich diese Band zum ersten Mal im kleinen Saal vom Hellraiser live angesehn. Das war bis jetzt der beste Gig, den ich je in meinem Leben gesehn habe. Dort wurde die halbe Bühne mit Kerzen und Duftstäben zugekleistert , was heute eher weniger der Fall war. Das dieses ganze Geraffel im überhohen Maß nicht nötig war, bewießen sie heute. Manche im Saal sprachen von der aller besten Live-Band im Metallsektor. Das scheint logisch zu sein bei Anbetracht dessen, was diese Holländer da zaubern. Die Jungs sind in der Lage, ohne Pause über 2 Stunden ihr komplexes Songmaterial energetisch darzubieten. Es ist einfach nur krass, wie die Gitarristen zu dritt (!) minutenlange Solos spielen und dabei perfekt harmonieren. Stimmlich war die Frontfrau an diesem Abend nicht die Beste und hatte am Anfang des Konzertes mit Soundproblemen zu kämpfen. Die Lichttechnik war zu Beginn recht schwach, wurde aber zum Ende verbessert. Die Setlist bestand aus einer Mischung von älteren Liedern und dem letztveröffentlichten Album. Einige Songs die gezockt wurden: On theWings of Gloria, Fire Burning, The Thousandfold Epicentre, Christ or Cocain, Come Reap...
Bemerkenswert war wie sie kurze Songs wie Christ or Cocain veränderten und zu langen Soloorgien verwandelten. Keine Frage, das sind ultra begabte Musiker. In der Halle herrschte eine sehr tranceartige Atmosphäre die durch diese intensive Musik geschaffen wurde.
Fazit: Doom Metal und Okkult Rock könnten in Leipzig und Umgebung viel mehr organisiert werden. Dieses Konzert war äußerst erfolgreich und wird mir persönlich noch lange in Erinnerung bleiben.
Bildquelle: http://www.facebook.com/photo.php?fbid=313417408725314&set=pu.102483646485359&type=1&theater (19.03.2012)
Dienstag, 28. Februar 2012
Evil Warriors-In Chains
Die Leipziger,die ich schon mit "Shut up and die!" vorgestellt habe, holzten 2009 mit ihrer Demo Numero Dos durch den aller dreckigsten Thrashsumpf from hell. Das schicke Ding wurde schlicht "In Chains" getauft und hat mit den ersten Blick auf die Verpackung einem verdammt geilen Hingucker als Coverbild. Schickes Bild was man sich am liebsten Stundenlang angucken könnte, wurde übrigens angeblich im Kunstleistungskurs einer früheren Schule geschaffen.
Lasst uns das Teil mal aufklappen und das runde grüne Ding in die Anlage schieben und versuchen eine Analyse über diese Demo zu schaffen. Wie bei der ersten Demo vom letzten mal beginnt der Opener wieder mit leiser, gefühlsvoll gespielen Gitarre (Die mich schon etwas an The Doors erinnert), donnert aber in das Geschehen der gesamten Demo rein. Hier groß Songs auseinander zu nehmen macht keinen Sinn, vieles ist gleich aber verdammt noch mal richtig großartig. In Chains,also der Opener, macht sofort klar das es weiter mit dreckigen Thrash garniert mit Black und Death Metal geht. Guten Appetit!
Gesanglich ist die Stimme von Beast etwas heißerer als beim Debutalbum aber krächst bzw brüllt weiter hin passend zu der Soundwand. Die Drums führen ordnungsgemäß die Gitarrenfront durch die Front an, die besagte Gitarrenfront tönt immernoch dreckig-thrashig, aber mit einem Zacken besseren Sound als bei "Shut up an die" durch den Wald. Die bösen Krieger bolzen dabei von schnell zu sehr-schnell durch die Botanik, schöpfen aber auch immer mal wieder langsame Parts aus wie beispielsweiße beim finalen Track "Death of the Light". Geschwindigkeit und Aggressivität der Songs sind sehr punkig. Übergänge sind oft recht gut bis solide, könnten aber einem Zacken besser sein um sich mit den Platzhirschen der Szene messen zu können. Muss man nicht wenn man eine Band nur also Hobbys und zum Spaß betreibt, kann man aber. Die Hellhammereinflüsse sind mir nicht mehr so stark auffällig und sie hämmern sich langsam durch ihren eigenen Sound. Das macht schon mal Pluspunkte für die Bewertung. Anspieltipp von "In Chains" ist der gleichnamige Song, ein verdammter Ohrwurm der mir auch nach Stunden nicht mehr durch meine Weichbirne will. Lyrisch sind leider keine Texte in der Verpackung vorhanden, aber ein Blick auf die Titel der Lieder schöpfen genug Verdacht.
Fazit: Die Band geht stur ihren eigenen Weg des Metals weiter und übertrumpfen meiner Meinung nach einem Großteil der lokalen Bands in Sachen echt geilen (Thrash) Metal und Authentizität. Ich sollte mir irgendwie mal das erste Album ergattern und weiter an dieser Band hängenbleiben, gegebenenfalls euch wieder von den Burschen berichten. Im diesem Sinne: "Never blow up Leipzig`s Candle!"
Weitere Bands die beim ersten Mal nicht erwähnt wurden sind: Revenge, Blasphemy, old Sodom, old Destruction, old Sepultura, Mutilator, Black Witchery, GG Allin, The Doors, Watain, Volcano, Aura Noir ect....
Wertung: 7,5/10
Genre: Black Blood Metal
"In Chains was recorded on the path of vans"
Lasst uns das Teil mal aufklappen und das runde grüne Ding in die Anlage schieben und versuchen eine Analyse über diese Demo zu schaffen. Wie bei der ersten Demo vom letzten mal beginnt der Opener wieder mit leiser, gefühlsvoll gespielen Gitarre (Die mich schon etwas an The Doors erinnert), donnert aber in das Geschehen der gesamten Demo rein. Hier groß Songs auseinander zu nehmen macht keinen Sinn, vieles ist gleich aber verdammt noch mal richtig großartig. In Chains,also der Opener, macht sofort klar das es weiter mit dreckigen Thrash garniert mit Black und Death Metal geht. Guten Appetit!
Gesanglich ist die Stimme von Beast etwas heißerer als beim Debutalbum aber krächst bzw brüllt weiter hin passend zu der Soundwand. Die Drums führen ordnungsgemäß die Gitarrenfront durch die Front an, die besagte Gitarrenfront tönt immernoch dreckig-thrashig, aber mit einem Zacken besseren Sound als bei "Shut up an die" durch den Wald. Die bösen Krieger bolzen dabei von schnell zu sehr-schnell durch die Botanik, schöpfen aber auch immer mal wieder langsame Parts aus wie beispielsweiße beim finalen Track "Death of the Light". Geschwindigkeit und Aggressivität der Songs sind sehr punkig. Übergänge sind oft recht gut bis solide, könnten aber einem Zacken besser sein um sich mit den Platzhirschen der Szene messen zu können. Muss man nicht wenn man eine Band nur also Hobbys und zum Spaß betreibt, kann man aber. Die Hellhammereinflüsse sind mir nicht mehr so stark auffällig und sie hämmern sich langsam durch ihren eigenen Sound. Das macht schon mal Pluspunkte für die Bewertung. Anspieltipp von "In Chains" ist der gleichnamige Song, ein verdammter Ohrwurm der mir auch nach Stunden nicht mehr durch meine Weichbirne will. Lyrisch sind leider keine Texte in der Verpackung vorhanden, aber ein Blick auf die Titel der Lieder schöpfen genug Verdacht.
Fazit: Die Band geht stur ihren eigenen Weg des Metals weiter und übertrumpfen meiner Meinung nach einem Großteil der lokalen Bands in Sachen echt geilen (Thrash) Metal und Authentizität. Ich sollte mir irgendwie mal das erste Album ergattern und weiter an dieser Band hängenbleiben, gegebenenfalls euch wieder von den Burschen berichten. Im diesem Sinne: "Never blow up Leipzig`s Candle!"
Weitere Bands die beim ersten Mal nicht erwähnt wurden sind: Revenge, Blasphemy, old Sodom, old Destruction, old Sepultura, Mutilator, Black Witchery, GG Allin, The Doors, Watain, Volcano, Aura Noir ect....
Wertung: 7,5/10
Genre: Black Blood Metal
"In Chains was recorded on the path of vans"
Dienstag, 14. Februar 2012
No Empathy- Viavore Aterus
Es holpert und kracht in der Kiste, denn heute werden die Brüder "No Empathy" von den Evil Warriors mit einer Demo vorgestellt. Diese Band spielte 2008 auch im besagten Villa Keller als vorletzte Band und konnten grade showmäßig mächtig Eindruck machen.
Viavore Aterus ist heute die Demo, die ich euch Leuten da draußen mal vorstellen möchte.
Dabei handelt es sich um eine Veröffentlichung aus dem Jahre 2008.
Eingeleitet wird die Scheibe mit dem Titelstück der Demo. Dabei handelt es sich um ein Intro welches mit dumpfen leisen Gitarrentönen und bedrohlichen Beschörungsgesängen eingeleitet wird.
Ab diesen Zeitpunkt ahnt man aber noch nicht genau wie sich die Musik von den Jungs anhören wird. Ab den zweiten Song wird sich das schlagartig ändern. Es geht von der ersten Sekunde an gleich richtig zur Sache hier wird heftiger,roher Black Metal der alten Schule mit einer Thrash-Schlagseite gespielt. Es wird stumpf,meist monoton mit geilen Ausrastern und langsameren Stellen gezockt.
Bloodstained Devotion ist ein verdammter Hammer der ein wenig an alte Watain von VON erinnern lassen. Zu diesen Song kann man mal wunderbar alle auf der Welt hassen. Der dritte Song "Black Sacrifice" setzt diesen Weg kompromisslos fort und lässt grade mit den erhabenen Stellen punkten. Die Riffs und das Schlagzeug werden minutenlang monoton gespielt bis es in in eine oldschoole Thrashlinie endet. Wahrlich orthodox geht es mit "The stench of rotten blood" weiter. Hier kann man nur mitnicken oder gleich headbangen. Mir ist hier besonders aufgefallen, dass dieser Song eine recht depressive Stimmung hat und meine Synapsen gleich an Bands wie Shining an bestimmten Stellen denken mussten. Von Tempowechsel haben die Jungs definitiv Ahnung und setzen ihre schnellen und langsamen Parts gekonnt um. Beim finalen "To Ascend the Scaffold" versucht No Empathy nocheinmal Eindruck beim Hörer zu machen. Das Lied lässt an polnische Bands wie Szron, Mgla oder Kriegsmaschine erinnern und auch hier kommen wieder diese depressiven Stellen zum Einsatz.
12 Minuten hasst und quält man sich durch diesen Koloss von Lied. Insgesamt spielen No Empathy also guten soliden Black Metal der rohen Art, ich vermisse aber leider hier und da gewisse Songs, die länger im Kopf hängen bleiben. Soundmäßig klingt es sehr roh und dreckig produziert, was aber sicherlich in der Absicht der Band war. Wer mehr Interesse an No Empathy gefunden hat, der sollte sich das Debutalbum "Rust" holen. Lyrisch setzt man sich auf der Demo mit der Chaosgnostik auseinander und weitere satanischen Ideen die bei den Vorbildern Watain stark ausgeprägt sind. Vielleicht kann die Band später mal höhere Wellen im deutschen Black Metal schlagen aber bis jetzt fehlt es noch an den großen Songs und einem unverwechselbaren Stil.
Weitere Bands die man neben No Empathy kennen sollte, wären Vent, Darkmoon Warrior, Eternity, Thunderbolt, Bewitched, Corpus Christii, Craft.....
6,5/10
kein Label
Genre:Black Metal
Viavore Aterus ist heute die Demo, die ich euch Leuten da draußen mal vorstellen möchte.
Dabei handelt es sich um eine Veröffentlichung aus dem Jahre 2008.
Eingeleitet wird die Scheibe mit dem Titelstück der Demo. Dabei handelt es sich um ein Intro welches mit dumpfen leisen Gitarrentönen und bedrohlichen Beschörungsgesängen eingeleitet wird.
Ab diesen Zeitpunkt ahnt man aber noch nicht genau wie sich die Musik von den Jungs anhören wird. Ab den zweiten Song wird sich das schlagartig ändern. Es geht von der ersten Sekunde an gleich richtig zur Sache hier wird heftiger,roher Black Metal der alten Schule mit einer Thrash-Schlagseite gespielt. Es wird stumpf,meist monoton mit geilen Ausrastern und langsameren Stellen gezockt.
Bloodstained Devotion ist ein verdammter Hammer der ein wenig an alte Watain von VON erinnern lassen. Zu diesen Song kann man mal wunderbar alle auf der Welt hassen. Der dritte Song "Black Sacrifice" setzt diesen Weg kompromisslos fort und lässt grade mit den erhabenen Stellen punkten. Die Riffs und das Schlagzeug werden minutenlang monoton gespielt bis es in in eine oldschoole Thrashlinie endet. Wahrlich orthodox geht es mit "The stench of rotten blood" weiter. Hier kann man nur mitnicken oder gleich headbangen. Mir ist hier besonders aufgefallen, dass dieser Song eine recht depressive Stimmung hat und meine Synapsen gleich an Bands wie Shining an bestimmten Stellen denken mussten. Von Tempowechsel haben die Jungs definitiv Ahnung und setzen ihre schnellen und langsamen Parts gekonnt um. Beim finalen "To Ascend the Scaffold" versucht No Empathy nocheinmal Eindruck beim Hörer zu machen. Das Lied lässt an polnische Bands wie Szron, Mgla oder Kriegsmaschine erinnern und auch hier kommen wieder diese depressiven Stellen zum Einsatz.
12 Minuten hasst und quält man sich durch diesen Koloss von Lied. Insgesamt spielen No Empathy also guten soliden Black Metal der rohen Art, ich vermisse aber leider hier und da gewisse Songs, die länger im Kopf hängen bleiben. Soundmäßig klingt es sehr roh und dreckig produziert, was aber sicherlich in der Absicht der Band war. Wer mehr Interesse an No Empathy gefunden hat, der sollte sich das Debutalbum "Rust" holen. Lyrisch setzt man sich auf der Demo mit der Chaosgnostik auseinander und weitere satanischen Ideen die bei den Vorbildern Watain stark ausgeprägt sind. Vielleicht kann die Band später mal höhere Wellen im deutschen Black Metal schlagen aber bis jetzt fehlt es noch an den großen Songs und einem unverwechselbaren Stil.
Weitere Bands die man neben No Empathy kennen sollte, wären Vent, Darkmoon Warrior, Eternity, Thunderbolt, Bewitched, Corpus Christii, Craft.....
6,5/10
kein Label
Genre:Black Metal
Samstag, 28. Januar 2012
Evil Warriors- Shut Up And Die!
In diesem Blogeintrag gehe ich vom globalen, erfolgreichen Rock bzw. Metal weg und komme zu einer äußerst heftigen Leipziger Band.
Diese viel zu unbekannte Band hätte meiner Meinung nach mehr Interesse verdient.
Kennengelernt habe ich die Krachmacher vor ein paar Jahren durch ein kleines Kellerkonzert in der Villa-Leipzig bei den auch Farsot, No Empathy und Silent Death mit dabei waren.
Zwei der Jungs waren damals auf der selben Schule wie ich, was meine Neugier natürlich steigerte. Die Band hat sich Gerüchten zu folge nach dem gleichnamigen Song "Evil Warriors" von Possessed genannt.
Der Gig war äußerst energiegeladen und aus einer Mischung von Begeisterung und Solidarität kaufte ich mir damals die erste Demo "Shut up and die!"....
Auf dem Cover sieht man im schlichten Schwarz-/Weiß das alte Bandlogo mit eingearbeitetem Pentagramm und "666". Das Logo wird rechts und links von Patronen flankiert.
Nun wollen wir die alte, aus 6 Tracks bestehende Demo in den CD-Schacht werfen und mal anhören!
Der erste Song wird mit einem schweren Gasmaskenatmen und einer düsteren Hintergrundmelodie eingestimmt.
Es folgen qualvolle Schreie und dann beginnt mit dem Schrei des Sängers "Beast" der Song.
Es geht gleich richtig auf die Zwölf. Die Band spielt ein verdammten dreckigen Mix aus Thrash, Death und Black Metal. Letzteres ist recht stark ausgeprägt.
Kurz zu beschreiben ist der Sound eine derbe Mischung aus Hellhammer, Sarcofago und Possessed. Auffallend ist der gutturale Gesang von Beast, der auch mal hohe Schreie erreicht.
Fieser und angepisster kann man kaum klingen und so macht der Titel des Albums gleich doppelt Sinn.
Hier machen die bösen Krieger keine Gefangenen. Es folgen weitere schnelle Abrissbirnen.
Auffällige Songs sind "Forsaken" und "Satans Will". Beide Songs haben brilliante Riffs und ein gutes, primitives Schlagzeugspiel. Hauptsache schnell und fies! Der Sound wird von ein sehr dominanten Schlagzeug gekennzeichnet. Ansonsten klingt es wie die Matschpfütze vor der Bühne. Dies ist aber keinesfalls als schlechte Kritik zu verstehen. Evil Warriors wären ohne diesen dreckigen Sound wie Dark Throne mit einer Sunlight Produktion. Die Jungs haben verstanden, was der richtige Metal ist. Diesen Weg sind sie treu geblieben und haben letztes Jahr ihr Debutalbum "Expressions of Endless Dreams" veröffentlicht.Bis dahin haben sie die fehlende Abwechslung der ersten Demo beseitigt. So ist der erste Gehversuch dieser Band mehr als nur eine solide Veröffentlichung und man ist stolz so eine echte Band in der Stadt zu haben.Riskiert ein Ohr und erkennt das diese Band auch ein wichtiger Teil der deutschen Untergrundszene ( Black/Thrash) ist und ein hohen Wiedererkennungswert hat.
Textlich geht es bei den Kriegern vermutlich um Satan, Alkohol, Gewalt, Bier und Metal. Texte sind leider keine abgedruckt oder irgendwo im Internet zu finden. Scheiß drauf, braucht man nicht, man hat ja die kurze Liebesbotschaft an den Gerstensaft auf den Backcover.
Ähnliche Bands wären: Hellhammer, Sodomizer, Sarcofago, Possessed, No Empathy, Vent, Old, Division Speed, Fatal Embrace .....
Wertung: 7/10
Genre: Black Blood Metal
"Shut up an die ! was recorded in Hell
Link: http://www.myspace.com/evilwarriorsfromhell
Diese viel zu unbekannte Band hätte meiner Meinung nach mehr Interesse verdient.
Kennengelernt habe ich die Krachmacher vor ein paar Jahren durch ein kleines Kellerkonzert in der Villa-Leipzig bei den auch Farsot, No Empathy und Silent Death mit dabei waren.
Zwei der Jungs waren damals auf der selben Schule wie ich, was meine Neugier natürlich steigerte. Die Band hat sich Gerüchten zu folge nach dem gleichnamigen Song "Evil Warriors" von Possessed genannt.
Der Gig war äußerst energiegeladen und aus einer Mischung von Begeisterung und Solidarität kaufte ich mir damals die erste Demo "Shut up and die!"....
Auf dem Cover sieht man im schlichten Schwarz-/Weiß das alte Bandlogo mit eingearbeitetem Pentagramm und "666". Das Logo wird rechts und links von Patronen flankiert.
Nun wollen wir die alte, aus 6 Tracks bestehende Demo in den CD-Schacht werfen und mal anhören!
Der erste Song wird mit einem schweren Gasmaskenatmen und einer düsteren Hintergrundmelodie eingestimmt.
Es folgen qualvolle Schreie und dann beginnt mit dem Schrei des Sängers "Beast" der Song.
Es geht gleich richtig auf die Zwölf. Die Band spielt ein verdammten dreckigen Mix aus Thrash, Death und Black Metal. Letzteres ist recht stark ausgeprägt.
Kurz zu beschreiben ist der Sound eine derbe Mischung aus Hellhammer, Sarcofago und Possessed. Auffallend ist der gutturale Gesang von Beast, der auch mal hohe Schreie erreicht.
Fieser und angepisster kann man kaum klingen und so macht der Titel des Albums gleich doppelt Sinn.
Hier machen die bösen Krieger keine Gefangenen. Es folgen weitere schnelle Abrissbirnen.
Auffällige Songs sind "Forsaken" und "Satans Will". Beide Songs haben brilliante Riffs und ein gutes, primitives Schlagzeugspiel. Hauptsache schnell und fies! Der Sound wird von ein sehr dominanten Schlagzeug gekennzeichnet. Ansonsten klingt es wie die Matschpfütze vor der Bühne. Dies ist aber keinesfalls als schlechte Kritik zu verstehen. Evil Warriors wären ohne diesen dreckigen Sound wie Dark Throne mit einer Sunlight Produktion. Die Jungs haben verstanden, was der richtige Metal ist. Diesen Weg sind sie treu geblieben und haben letztes Jahr ihr Debutalbum "Expressions of Endless Dreams" veröffentlicht.Bis dahin haben sie die fehlende Abwechslung der ersten Demo beseitigt. So ist der erste Gehversuch dieser Band mehr als nur eine solide Veröffentlichung und man ist stolz so eine echte Band in der Stadt zu haben.Riskiert ein Ohr und erkennt das diese Band auch ein wichtiger Teil der deutschen Untergrundszene ( Black/Thrash) ist und ein hohen Wiedererkennungswert hat.
Textlich geht es bei den Kriegern vermutlich um Satan, Alkohol, Gewalt, Bier und Metal. Texte sind leider keine abgedruckt oder irgendwo im Internet zu finden. Scheiß drauf, braucht man nicht, man hat ja die kurze Liebesbotschaft an den Gerstensaft auf den Backcover.
Ähnliche Bands wären: Hellhammer, Sodomizer, Sarcofago, Possessed, No Empathy, Vent, Old, Division Speed, Fatal Embrace .....
Wertung: 7/10
Genre: Black Blood Metal
"Shut up an die ! was recorded in Hell
Link: http://www.myspace.com/evilwarriorsfromhell
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