Jetzt stelle
ich euch mein ersten Kontakt mit Doom Metal vor.
Dies war die aller erste
Scheibe aus dem langsamen Bereich, die ich mir damals kaufte. Ausgesucht habe
ich mir die Scheibe damals wegen der hohen Punktzahl aus den Metal Hammer und
den depressiven, düsteren Cover.
Ich habe es nie bereut. „Alone“ begleitet mich
seit 9 Jahren, höre es immer noch regelmäßig. Die Scheibe ist von den
Amerikanern Solitude Aeturnus. Hier wird der wahre Doom Metal gezockt. Kein
Hipstershit! Die Riffs sind majestätisch, ultra heavy. Der Sound lässt sich am ehsten mit Bands aus typischen US-Metal vergleichen, was die ganze Sache eher episch als rotzig wirken lässt. Die Band wurde nicht ohne
Grund einer der wichtigsten Einflüsse im langsamen Genre.Mit dem Alleinstellmerkmal eines Frontsängers wie Robert Lowe unterscheidet die Band sich von den vielen Sabbathkopien. Richtiger, qualitativ guter Gesang ist selten im Metal. Robert leidet so wunderschön, hat eine so kraftvolle tiefe Stimme. Man leidet im positiven Sinne mit. Kritikpunkt den ich an der Platte habe, sind die vereinzelt mehrstimmigen Passagen. Für meinen Geschmack sind die etwas über das Ziel hinausgeschossen.
Die Songs werden nie wirklich schnell, enden höchstens im Midtempo. Viele (Lead-)Gitarrenpassagen haben etwas Fernöstliches vom Klang her. Die Songs wurden so arrangiert, dass es nie langweilig wird. Meine Lieblingssongs auf der Platte ist das Eröffnungsstück „Scent of death“ und das niederziehende „Tomorrows dead“.
Beim
Schreiben meiner Gedanken über diese Platte fällt mir auf, das ich die
restlichen Scheiben noch gar nicht im Schrank stehen habe. Das sollte ich
ändern. Denn kaum eine Band hat einen besseren Sänger als Solitude Aeturnus.
Wertung:
Extrem wichtige Erinnerung aus den Anfängen meiner Sammlung.
Genre: Epic Doom
Label: Massacre Records
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